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Darlehensprogramme - BMV-Darlehen II

BMV-Darlehen II

  • Wer kann das Darlehen erhalten?

    Kleinste, kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.

  • Wofür wird das Darlehen verwendet?

    Folgende Vorhaben können beispielsweise unterstützt werden: Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der zum Investitionsvorhaben zählenden Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens einschließlich Grundstücken (hier gelten gesonderte Höchstsätze der Förderung), Baunebenkosten und gebrauchten Wirtschaftsgütern, erstes Warenlager, Sortimentserweiterungen sowie Erweiterungen oder Umstellungen des Produkt- und/oder Dienstleistungsangebotes.

  • Wie hoch fällt das Darlehen aus?

    Das ausgereichte Darlehen kann eine Höhe von mindestens 20.000 EUR bis maximal 500.000 EUR betragen.

EFRE EU

Finanzierungsmittel für das Gewerbe
Das Programm BMV-Darlehen II wird in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern und der Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern (BMV) aufgelegt. Im Rahmen des BMV-Darlehen II werden kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Finanzierung von Vorhaben aus REACT-EU mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie, gefördert. Damit sollen Anreize geschaffen werden, die unternehmerische Investitionstätigkeit zu erhöhen.

Wer kann das BMV-Darlehen II nutzen?

  • kleinste, kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft nach KMU-Definition mit einem Jahresumsatz von bis zu 50 Mio. EUR oder einer Bilanzsumme von bis zu 43 Mio. EUR und bis zu 249 Beschäftigten,
  • Sitz des Unternehmens in Mecklenburg-Vorpommern und/oder Investitionsort in Mecklenburg-Vorpommern,
  • Unternehmen fast aller Branchen sowie Existenzgründer/innen.

Unternehmen in Schwierigkeiten aber auch Kreditinstitute, Versicherungsunternehmen, Makler sowie sonstige Vertriebsbeauftragte und Unternehmen in Vertretertätigkeit, Finanz- und Immobiliendienstleister, Detekteien, Personalvermittlungen, stationäre Pflegeeinrichtungen, Hausmeisterservices sowie Rechtanwälte, Wirtschafsprüfer, Steuerberater und freiberufliche Ingenieure sind im Rahmen des BMV-Darlehens II nicht förderfähig. Von einer Förderung ausgenommen sind zudem Unternehmen, die in der Fischerei, der Aquakultur oder in der Primärerzeugung landwirtschaftlicher Erzeugnisse tätig sind.

Wofür wird das BMV-Darlehen II verwendet?
Mit dem BMV-Darlehen II können die Vorhaben unterstützt werden, deren Kosten im Zusammenhang stehen mit:

  • Anschaffung bzw. Herstellung von Wirtschaftsgütern, die zum Investitionsvorhaben zählen; dazu gehören auch: Grundstücke (Für den Erwerb von bebauten und unbebauten Grundstücken gelten gesonderte Fördergrenzen.), Baunebenkosten und gebrauchte Wirtschaftsgüter,
  • dem ersten Warenlager, der Sortimentserweiterung sowie der Erweiterung oder Umstellung des Produkt- und/oder Dienstleistungsangebotes,
  • den Kosten für die Übertragung von Eigentumsrechten an Unternehmen, sofern die Übertragung zwischen unabhängigen Investoren und im Rahmen einer Betriebsübernahme erfolgt und soweit sie nicht eine Finanzbeteiligung darstellt,
  • der Auftragsvorfinanzierung, Anzahlungen für geleaste Wirtschaftsgüter sowie sonstigen Betriebsmitteln.

Die Mehrwertsteuer stellt nicht darlehensfähige Kosten dar.

Folgende Vorhaben können nicht mit den BMV-Darlehen II unterstützt werden

  • Stilllegung oder Bau von Kernkraftwerken
  • Investitionen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus Tätigkeiten gemäß Anhang I zur EU-Richtlinie 2003/87/EG,
  • Herstellung, Verarbeitung und Vermarktung von Tabak und Tabakerzeugnissen,
  • Investitionen in Flughafeninfrastruktur ohne Bezug zum Umweltschutz oder zu Investitionen zur Abmilderung bzw. Verringerung der negativen ökologischen Auswirkungen der Flughafeninfrastruktur.

Welche anderen Voraussetzungen gelten?
Als Finanzierungspartner für unternehmerische Vorhaben steht die BMV frühzeitig im Rahmen der Planungsphase als Ansprechpartner mit hohem Know-how und einem weiten Netzwerk zur Verfügung. Für die Gewährung des BMV-Darlehens II ist die Einreichung des Antrages Voraussetzung. Der BMV ist es nicht möglich, vor Antragseingang angefallene Kosten zu berücksichtigen.

Außerdem gilt:

  • Die Kapitaldienstfähigkeit des Antragstellers muss durch geeignete Unterlagen, etwa Jahresabschlüsse, Auskünfte über Vermögensverhältnisse, Liquiditätsplan, Umsatz- und Ertragsvorschau, belegt werden.
  • Es ist ein Nachweis über die Gesamtfinanzierung vorzulegen.
  • Vorhandene Eigenmittel sind in angemessenem Umfang im Rahmen der Vorhabensrealisierung einzusetzen.
  • Als Sicherheiten gelten dingliche Kreditsicherheiten, wie Grundschulden mit persönlicher Zwangsvollstreckungsunterwerfung, Verpfändung von Guthaben, Abtretungen von Kapital- und Risikolebensversicherungen sowie eine Negativerklärung. Soweit diese nicht in ausreichendem Maße vorhanden sind, bedarf es einer selbstschuldnerischen Bürgschaft der Gesellschafter, unterlegt durch ein notarielles Schuldanerkenntnis inklusive persönlicher Zwangsvollstreckungsunterwerfung. Für Einzelfirmen gilt: notarielles Schuldanerkenntnis inklusive persönlicher Zwangsvollstreckungsunterwerfung des Inhabers.
  • Das Darlehen kann nur vergeben werden, wenn eine Geschäftsbank im Vorfeld nicht bereit ist, das Vorhaben in entsprechender Form und in entsprechendem Umfang zu finanzieren. Dies ist durch den Antragsteller darzulegen.

und speziell für Existenzgründer:

  • Bereits bei Antragstellung muss der Hauptwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern liegen.
  • Die Gründung muss als Vollerwerb erfolgen.
  • Der Existenzgründer muss branchenspezifisch und kaufmännisch-unternehmerisch geeignet und qualifiziert sein und ein tragfähiges Unternehmenskonzept vorlegen.

Wie hoch fällt das Darlehen aus und welche Kosten fallen an?
Das ausgereichte Darlehen kann eine Höhe von mindestens 20.000 EUR bis maximal 500.000 EUR betragen.
Damit können betriebliche Investitionen und/oder Betriebsmittel finanziert werden. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung des BMV-Darlehens II besteht nicht. Das Darlehen wird zu 100 Prozent ausgezahlt. Die Laufzeit beträgt bei Investitionsdarlehen maximal 20 Jahre, bei Betriebsmitteldarlehen überschreitet sie die Dauer von 8 Jahren nicht. Die Tilgung erfolgt monatlich. Je nach Vereinbarung können bis zu drei Jahre tilgungsfrei bleiben. Die Zinsen sind separat zu entrichten. Eine vorzeitige Tilgung des Darlehens ist jederzeit möglich.

Die Zinsen für das Darlehen, die je nach Vereinbarung nach Auszahlung fällig werden, werden individuell und risikoabhängig festgelegt.

Hinweis:
Alle Vordrucke & Formulare finden Sie in unserem Downloadbereich.

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/ Programme

Ansprechpartner Bürgschaften
Michael Meis Leiter Markt/Kundenbetreuung Telefon: 0385 39 555 - 22 Fax: 0385 39 555 - 722
Lutz Meincke Teamleiter Markt Bürgschaften, Darlehen und Mikromezzaninbeteiligungen Telefon: 0385 39 555 - 54 Fax: 0385 39 555 - 754
Daniel Schulze Kundenbetreuer Markt Bürgschaften, Darlehen und Mikromezzaninbeteiligungen Telefon: 0385 39 555 - 21 Fax: 0385 39 555 - 721
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Christian Timm Kundenbetreuer Markt Bürgschaften, Darlehen und Mikromezzaninbeteiligungen Telefon: 0385 39 555 - 28 Fax: 0385 39 555 - 728
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